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"Der Landwirt selber müsste auch etwas von Insektenzucht und Vogelzucht zu gleicher Zeit verstehen. Denn in der Natur - ich muss das immer wieder betonen - hängt doch alles, alles zusammen. "

Rudolf Steiner, Landwirtschaftl. Kurs 1924

Schmetterlinge fördern ... auf einen Blick

Ziele

  • Pflege und Nutzung derWiesen auf die ökologischen Ansprüche der Falterfauna (Entwicklungsstadien) abstimmen.
  • Schmetterlingslebensräume, wie Wiesen, Säume und Böschungen, Hecken und Waldränder aufwerten und miteinander vernetzen - und wenn möglich neue Biotope schaffen.
  • Menschen für die Anliegen der Schmetterlinge sensibiliseren

 
Wünschenswerte Voraussetzungen

  • Genaue Kenntnisse der Schmetterlingsfauna und ihrer Lebensweise. regelmässige Verhaltensbeobachtungen und Erfolgskontrolle (Monitoring)


Umsetzung

  • Mosaik- oder Kreativmahd der Wiesen: bei jedem Schnitt 5-10% (Streifen oder Inseln) stehen lassen.
  • Wieseneinsaaten mit einheimischem, standortgerechtem Blumenwiesensaatgut.
  • Aufwertung der südexponierten Böschungen durch Einpflanzen von Dost, (Origanum vulgare), Flockenblumen (Centaurea scabiosa), etc.
  • Schaffung von neuen Biotopen (Trockenmauer, Magerwiesen, Trockenbiotope mit Einpflanzung von Nektar-und Raupenfutterpflanzen)
  • kontinuierliche Pflege (Jäten, Zurückschneiden, Neupflanzungen etc.) der Neuanlagen durch Fachkräft
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