Das Goetheanum
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Jahreszeitliche Schmetterlingsbeobachtungen

Hier folgen in loser Folge kleine Beobachtungen und Notizen aus dem Schmetterlingsgarten

Sommerfalter

Sommerfalter - Schachbrett und Grosses Ochsenauge

Neben den häufigen Sommerfaltern, wie das Grosse Ochsenauge (Maniola jurtina) der Braune Waldvogel (Aphantopus hyperantus) und das Kleine Wiesenvögelchen (Coenonympha pamphilus)  fliegt bei uns  auch der schöne schwarz-weiss gemusterte Schachbrettfalter oder das Damenbrett (Melanargia galathea).  Seit seiner Wiederansiedlung vor zehn Jahren hat sich bis heute eine winzig-kleine Population auf  den Goetheanumwiesen halten können.

Obwohl weit verbreitet, ist dieser "Sommervogel" vor allem im Flachland nicht mehr häufig. So gibt es beispielsweise im nahen Birseck zwischen Aesch und Basel nur noch zwei bis drei kleine, voneinander getrennte Populationen, welche sehr gefährdet sind.

Durch Fördern von Blumenwiesen und spätblühenden Säumen mit Flockenblumen, Dost etc. in der offenen Feldflur können wir das lichte Spiel der Schachbrettflügel wieder in unsere Landschaft bringen.

Literaturhinweis: Über den Zusammenhang von Landschaftsqualität und Verhalten, bzw. Raumnutzung des Schachbrettfalters ist 2004 am Forschungsinstitut am Goetheanum eine  Arbeit von Johannes Wirz & Daniel Kuster erschienen. (kann als pdf-Datei unter folgender Adresse heruntergeladen werden: www.schmetterlinge.goetheanum.org/1507.html)

 

 

Frühsommerblau schon anfang Mai...

Strahlendes Frühsommerblau - Der Himmelblaue Bläuling

Auf dem Bild unten sehen sie den Lebensraum vom Himmelblauen Bläuling (Polyommatus bellargus) bei der 1998 neu gebauten Trockenmauer, östlich des Goetheanums.
Zusammen mit seiner Raupenfutterpflanze, dem Hufeisenklee ist der Himmelblaue Bläuling weitgehend aus unserer Landschaft verschwunden. Durch die Neuschaffung von lichten hellen Lebensräumen  und durch gezieltes Einbringen von Raupenfutterpflanzen fand dieser schöne Bläuling, zusammen mit dem Silbergrünen Bläuling und dem Zwergbläuling am Goetheanum wieder ein Zuhause.  Die nächsten Populationen dieser Arten finden sich in der  Reinacherheide, ca. 2 Km vom Biotop am Goetheanum.

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